Fintech
Für Fintech-Unternehmen mit regulierten Kunden, wachsendem Aufsichtsdruck und steigenden Anforderungen in der Lieferkette.
WARUM DER CYBERDRUCK AUF FINTECHS STEIGT
Fintechs sind keine klassischen Finanzinstitute, aber sie sind tief in deren Prozesse eingebunden. B2B SaaS-Plattformen und Zahlungsdienstleister verarbeiten Finanzdaten, greifen auf Kernbankensysteme zu oder betreiben kritische Infrastruktur für regulierte Unternehmen.
Banken und Versicherer sind durch DORA verpflichtet, die Cybersicherheit ihrer gesamten IKT-Lieferkette zu überwachen. Dieser Druck kommt direkt bei ihren Dienstleistern an: vertraglich, in Vendor Assessments und in steigenden Anforderungen an Nachweisdokumentation.
Wer als Fintech Cybersecurity als Nebenprozess behandelt, verliert Ausschreibungen an Anbieter, die belastbare Sicherheitsnachweise liefern.
FÜR WELCHEN FINTECH-TYP SIND SIE TÄTIG?
Je nach Rolle im Finanzökosystem gelten unterschiedliche Anforderungen. Wählen Sie Ihren Unternehmenstyp:
B2B SaaS für Finanzprozesse
Sie betreiben Plattformen, auf die Banken, Versicherer und Asset Manager täglich angewiesen sind – und werden von deren Sicherheitsteams, Prüfern und Einkäufern entsprechend bewertet.
Als IKT-Dienstleister in der Lieferkette regulierter Institute sind Sie direkt vom DORA-Umfeld betroffen. Ihre Kunden sind verpflichtet, die Cybersicherheit ihrer Dienstleister zu überwachen und vertraglich abzusichern. Vendor Assessments, Sicherheitsfragebögen und Nachweispflichten sind die sichtbare Folge.
Wer hier keine strukturierte Cyberstrategie vorweisen kann, scheidet im Beschaffungsprozess aus, bevor das Gespräch über das eigentliche Produkt beginnt.
Ihre wichtigsten Zertifizierungen:
Institutionelle Kunden erwarten dokumentierte Nachweise über systematische Sicherheitstests. Ein Penetrationstest für SaaS-Plattformen im Finanzumfeld liefert strukturierte Befunde und priorisierte Maßnahmen.
Eine Cyber Risk Map für Fintech-Unternehmen strukturiert die relevanten Bedrohungsszenarien Ihrer Plattform und bildet die Grundlage für eine nachvollziehbare Cyberstrategie gegenüber Kunden und Partnern.
Zahlungsdienstleister
Zahlungsinfrastruktur ist ein primäres Angriffsziel – und gleichzeitig ein zentrales Prüfobjekt regulierter Institute, die Ihre Dienste nutzen.
Als Zahlungsdienstleister in der IKT-Lieferkette von Banken und Finanzinstituten sind Sie verpflichtet, Cybersicherheit nachweisbar zu machen. Ihre Kunden reichen DORA-Anforderungen vertraglich weiter und erwarten dokumentierte Sicherheitsnachweise als Voraussetzung für die Zusammenarbeit.
Wer hier keine strukturierte Cyberstrategie vorweisen kann, scheidet im Beschaffungsprozess aus, bevor das Gespräch über Konditionen beginnt.
Ihre wichtigsten Zertifizierungen
Zahlungsinfrastruktur wird von Angreifern systematisch auf Schwachstellen geprüft. Ein Penetrationstest für Zahlungsdienstleister identifiziert Einstiegspunkte, bevor sie ausgenutzt werden, und liefert die Nachweisdokumentation, die regulierte Kunden fordern.
Ransomware-Angriffe auf Zahlungsdienstleister haben direkte operative Konsequenzen. Ein Ransomware Vulnerability Assessment für Zahlungsinfrastruktur identifiziert die Angriffspfade in Ihrer Umgebung und liefert priorisierte Maßnahmen zur Risikoreduktion.
DORA schreibt für Unternehmen mit kritischen Funktionen bedrohungsgeleitete Penetrationstests vor. Red Teaming für Zahlungsdienstleister simuliert reale Angriffe und gibt eine realitätsnahe Einschätzung der tatsächlichen Abwehrfähigkeit.
- Mehr Marktakzeptanz: Vendor Assessments bestehen und neue Finanzkundenkunden gewinnen
- Weniger Risiko: Cyberangriffe frühzeitig erkennen und DORA-Anforderungen erfüllen
- Höheres Vertrauen: Nachgewiesene Cybersicherheit schafft Glaubwürdigkeit bei regulierten Kunden
- Schnellere Entscheidungen: Kürzere Beschaffungsprozesse durch dokumentierte Sicherheitsnachweise
- Wettbewerbsvorsprung: Stärkeres Cybersicherheitsprofil gegenüber Mitbewerbern ohne Nachweis
- Nachhaltige Strukturen: Klare Sicherheitsprozesse und kontinuierliche Risikoreduktion
WARUM SICH CYBERSECURITY FÜR SIE ALS FINTECH LOHNT
FAQ
Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten darauf
DORA schreibt für erfasste Unternehmen ein jährliches Sicherheitstestprogramm vor, das Penetrationstests kritischer Systeme umfasst. Für Unternehmen mit kritischen Funktionen kommt alle drei Jahre ein bedrohungsgeleiteter Penetrationstest (TLPT) hinzu. Unabhängig von regulatorischen Pflichten empfiehlt sich ein Penetrationstest für Fintechs auch nach wesentlichen Produktänderungen oder neuen Kundenintegrationen.
Ein Penetrationstest prüft definierte Systeme auf technische Schwachstellen und liefert eine dokumentierte Befundliste. Red Teaming simuliert einen realen Angriff auf die gesamte Organisation über mehrere Wochen, inklusive Phishing und lateraler Bewegung im Netzwerk. Für Fintechs mit höherem Bedrohungsprofil oder DORA-TLPT-Pflicht ist Red Teaming der geeignetere Ansatz.
Eine Cyber Risk Map strukturiert die relevanten Bedrohungsszenarien einer Fintech-Organisation nach Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellem Schaden. Sie zeigt, wo die größten Angriffsflächen liegen, welche Prozesse und Systeme priorisiert abgesichert werden sollten und bildet die Grundlage für ein nachvollziehbares IKT-Risikomanagement gegenüber Kunden und Aufsichtsbehörden.
Ein Penetrationstest identifiziert technische Schwachstellen in definierten Systemen, deckt aber nicht alle relevanten Angriffsvektoren ab. Phishing-Angriffe zielen auf Mitarbeitende, nicht auf Systeme. Ransomware nutzt häufig Schwachstellen in Backup-Strukturen und Zugriffsrechten, die ein klassischer Penetrationstest nicht vollständig erfasst. Für Fintechs mit regulierten Kunden empfiehlt sich ein abgestimmtes Maßnahmenpaket aus Penetrationstest, Phishing Simulation und Ransomware Vulnerability Assessment, um die tatsächliche Angriffsfläche vollständig zu bewerten.
Ein Penetrationstest endet nicht mit dem Abschlussbericht. Die Befunde werden nach Kritikalität priorisiert, sodass das Team sofort weiß, welche Schwachstellen zuerst behoben werden müssen. Für Fintechs, die den Bericht gegenüber institutionellen Kunden oder im Rahmen von Vendor Assessments vorlegen, ist die Qualität der Dokumentation dabei genauso relevant wie die technischen Ergebnisse.
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